Lauf Forest, lauf!

Montag, 12.02.2018

Servus, 

an alle die meinen Blog noch verfolgen :). Also was waren denn so die ersten Schritte unser neuen Gruppe?  Unsere erste große Anlaufstelle war eig der Abel Tasman Walk, hier haben wir in 4 Tagen 45 km zurückgelegt uns sind dabei von einer Hammer Aussicht zur nächsten gejagt. Der Walk an sich war nicht sonderlich anstrengend, es gab zwar ein zwei steile Stücke, aber die haben wir mit unseren 20 kg Rucksäckem ganz locker hinter uns gelassen. 

In den darauffolgenden Tagen haben wir noch ein paar kleine Trips unternommen wie zB zu den TePupu Springs ( ein heiliger Maori Ort) an dem sich wohl das klarste Wasser Neuseelands befindet.

Aber auch das Cape Farewell stand auf unserem Zettel

Unser Plan nach unserem "Great Walk" lautete" Down the West Coast" um uns die Zeit aber noch zu versüßen haben wir noch ne kleine kostenlose Pics Peanut Butter Tour eingeschoben, interessant aber vor allem lecker . :)

Innerhalb von 2 Tagen düsten wir wohl so gehyped von der Erdnussbutter die ganze Westküste durch, zu unserer Verteidigung muss man aber sagen, dass es dort aber nicht so belebt ist wie in anderen Teilen Neuseelands. Nächster großer Stop war dann Wanaka. Und hier stand nun eine der Sachen auf die ich mich schon seit Wochen unglaubliche freue und zwar mein Skydive bevor. Eine einmalige Erfahrung die ich für 320$ machen durfte, aber weil ich nur ein armer Backpacker bin kann ich euch hier nicht mit Video Material versorgen, weil das hätte mich schlappe 200 Tackn mehr gekostet XD. Dafür gibt's aber super Ersatz Bild im Fliegeranzug.

Neben dem Skydive haben wir in Wanaka aber noch eine weitere große Aktivität unternommen und zwar Roys Peak. Auch wenn man 2 1/2 Std nur in der prallen Sonne nach oben läuft und der Track belebter als mein Heimat Dorf is, hat es sich definitiv gelohnt und zwar für diesen Ausblick.

Von Wanaka ging es dann für einen Tag nach Queenstown, eine super nette kleine Stadt, mit ganz vielen Geschäften aber mindestens 100 mal so vielen Touris und für meinen Geschmack viel zu überlaufen. Aber ein nettes T-Shirt ist trotzdem rausgesprungen. :D

Das war's erstmal weitere Infos gibt's wieder wenn meine Schreibbegeisterung ruft ;) bis dahin alles Gute euer, 

 

Maxi

Da war er weg

Freitag, 02.02.2018

He Leute, 

wie gewohnt melde ich mich, wenn auch viel zu spät wieder bei euch :). Und die wichtigste Nachricht gleich mal vorweg das "Wir" wurde letzten Samstag leider aufgelöst, da Ferdi sich schon wieder Richtung Heimat befindet.

So stehen geblieben waren wir aber in Oamaru bei unserem Job professionell Kuhställe von Scheiße zu befreien. Wie schlimm sich das auch anhört, vergingen die 3 Wochen wie im Flug und das aufstocken unseres Geldbeutels hat mal wieder richtig gut getan! Um auch gleich beim finanziellen Aspekt zu bleiben, die Autosorge hat sich schon      ( fast) geklärt. Fest steht, dass Ferdi und ich 4000$ von der Versicherung bekommen, jedoch brauchen die wie gewohnt Jahre um uns diese zu überweisen und wir warten immer noch. Sobald das Geld aber da ist hat es sich mit der Arbeit für Neuseeland erstmal erledigt ( zum Glück!), daher wird ab jetzt nur noch fleißig gereist bis es dann am 9 März zu den Kangeroos&Friends geht.

Ja und jetzt nochmal zum Anfang, gereist wird jetzt leider ohne männlichen Begleiter, da Ferdi   aufgrund eines Vorbereitungskurses wieder den Heimweg ( jaaa nicht gleich nach Hause Fiji und Australien müssen schon noch her :D ) antreten musste. Schweren Herzens mussten wir also Abschied nehmen und unsere 5-er Team langsam auflösen. Aber ich bin mir sicher Ferdi rockt das Ding daheim und wird schon bald ein Medizin Student. 

Am Sonntag war es dann auch für die anderen 3 Jungs soweit Oamaru zu verlassen. Nach nun knapp 2 Monaten zusammen ist es zwar schon komisch die Spinner :) nicht mehr um sich zu haben, aber wir sind ja hier zum entdecken und da gehört so was einfach dazu. Also musste ich nun alleine für 3 Tage die Stellung in Oamaru halten, da ich auf unser neues Auto gewartet habe. Ich kann euch nicht wirklich erklären wie diese 3 Tage verlaufen sind aber ich war am Tag gefühlte 5-6 mal duschen und bin sinnlos in der Stadt herum gelaufen und dann vergingen auch diese Tage. Und da ich zwar gerne mal alleine bin würde ich es dennoch immer bevorzugen mit jemandem anderen zu reisen. Deswegen werde ich meine restlichen Reisetage nun mit Emily und Laura verbringen.

Zusammen haben wir uns einen 95er Nissan Presea gekauft, der für umgerechnet 800 € ein wahres Prachtstück ist. Benannt wurde die alte Schnitte nach unserer gemeinsamen Schule "Maria-Theresia" ( viel zu spießig) aka "Mary". Gemeinsam wird also in Zukunft die Südinsel unsicher gemacht, ich melde mich wieder wenn's was wichtiges zu Berichten gibt, bis dahin haltet die Ohren steif und bis bald,

 

Maxi

Rum mit Faulenzen!

Samstag, 13.01.2018

Servus zusammen,

Dieses mal ist es wirklich lang her. Also was haben wir denn so getrieben ich hoffe ich bekomme das meiste noch zusammen :).

Nach Weihnachten genossen wir noch die restlichen Tage in unserer Air bnb Hütte. Und dann kam ja auch noch Silvester, planlos wie wir nun mal sind verließen wir unser Haus gut vollgetankt erst um 11 richtig Stadtzentrum mit unserem Taxi Fahrer Sammy der uns auf ein Open Air Konzert brachte an dem wir in das neue Jahr 2018 hineinfeierten. Um dann aber noch richtig in Party Stimmung zu kommen wollten wir noch in einen Club... dumm nur dass man hier in Clubs nur mit Lederschuhen darf. So geisterten wir hilflos durch die Stadt bis wir eine Bar fanden in die wir tatsächlich noch hinein kamen. Aber so Party begeistert wie die Neuseeländer sind machen hier alle Clubs und Bars schon um 3 zu, na ja wenigstens haben wir noch eine Straßenpilone, die wir auf den Namen "Jason" getauft haben, geklaut.

Die folgenden Tage im neuen Jahr verbrachten wir hauptsächlich damit unser Haus wieder bewohnbar zu machen und auch mit der Job Suche.

Das war also der Stolz unser Air BnB Hütte leider waren das nicht all unser Bier wir hatten noch einige Dosen und andere Flaschen aber die haben nicht ins Bild gepasst. :) 

Die nächsten Tage ging es dann für 6 Nächte ins Foley Towers, ein Hostel relativ in der Stadtmitte, von dem wir gut unseren folgenden Schlachtplan ausschmieden konnten und ein paar Ausflüge konnten. Diese Tage waren wir komplett auf unsere Reisegenossen angewiesen, da unsere gute Astrid immer noch nicht repariert ist:/, aber wir machten trotzdem ein paar Ausflüge wie ins Luftfahrtmuseum in Christchurch.

Auf ein Angebot einer Arbeitsagentur in Oamaru ( ca 2 1/2 Std von Christchurch) ,für 20$ die Stunde + Brotzeit täglich, Kuhställe sauber zu machen packten wir all unser Hab und Gut, machten unser Auto mit Panzertape so gut es ging reisefähig ud zogen Richtung Süden. Zur Zeit heißt es also wieder schaffen schaffen schaffen, das hört sich schon übertrieben an XD, die Arbeit ist sehr entspannt und sehr gut bezahlt, was die Zeit deutlich schneller vergehen lässt. Einquartiert sind wir zur Zeit in einem Altbau in der Nähe unserer Arbeitsstätte, die zwar schlecht isoliert, dafür sehr billig (90-95€ die Woche), und mit allem drum und dran ausgestattet ist.

In der Regel haben wir eine 43 bis 45 Stunden Woche und am Wochenende immer frei. Unseren Freitag verbrachten wir dann schön in einer Bar, nach einer gescheiterten Bartour       ( hier gibt's nur 1 verdammte Bar!), aber auch hier haben wir das ein oder andere Bier herunter gebracht. :) Am Samstag hieß es dann Städtetrip in die nächste als Stadt zu bezeichnende Stadt "Dunedin" ;), neben einem schönen alten Bahnhofsgebäude sahen wir uns noch ein paar Läden im Shopping Center an, machten uns aber relativ schnell wieder auf den Heimweg.

Sonntags war dann wieder Football Tag und zum Abschluss des Wochenendes kochten wir uns noch eine leckere Bolognese. Das war's dann erstmal wieder euch noch ne geile Woche und bis bald,

Maxi

Was passiert hier und ist schon Weihnachten?

Montag, 25.12.2017

Merry Christmas,

auch wenn ich's kaum glauben kann es ist Weihnachten. Und ja wie immer das gleiche Spiel tut mir leid, dass ich mich erst so spät melde, aber ihr kennt mich ja das geht jetzt immerhin schon 3 Monate so... ja tatsächlich 3 Monate das heißt Weihnachten markiert die Hälfte unseres Auslandsaufenthalts hier in Neuseeland.

Aber ich hole jetzt lieber noch mal ganz gemütlich aus was denn so in den letzten Tagen passiert ist. In der Hauptstadt Neuseelands, Wellington, haben wir unsere letzten Stunden auf der Nord Insel verbracht. Neben einem Besuch im wirklichen super interessanten Te Papa Museum, eines der besten Museen der Welt, ja ich hätte auch nicht gedacht dass ich auf ein Museum abfahren könnte :), haben wir in Wellington eigentlich nur vom einen freien Internet zur nächsten freien Steckdose gelebt. An sich gefällt mir Wellington persönlich nicht sehr gut, da vor allem im Zentrum durch die Hanglage alles so gequetscht wirkt, der Bereich um das National Museums Neuseelands ist dann schon etwas schöner und vor allem sehenswert.

Am darauf folgenden Tag ging's dann wirklich auf die Süd Insel, eeendlich, auch wenn wir erst nachts um 1 mit unserer Fähre ankamen, konnten wir noch in unser Hostel einchecken und hatten mal wieder ein richtiges Bett nach all dem Camping.

Den darauf folgenden Tag relaxten wir erstmal im Whirlpool unseres Hostels bevor es dann am Abend auf ein kühles Guinness in einen Irish Pub gang. Weil Picton aber nicht wirklich viel zu bieten hatte machten wir uns am nächsten Tag auf nach Nelson, tja hätte man hält nur gewusst dass man in Nelson auch nichts machen kann.... also führte leider kein Weg dran vorbei und wir landeten wieder in einer Bar. Wie sich nach einigen Bier herausstellte befanden wir uns sogar in einer Karaoke Bar und da wir hier jede Chance ergreifen rissen Philipp, ein Freund von uns aus Berlin, und ich die komplette Bar mit uns als wir die Performance des Abends zu "Mamma Mia" von ABBA in die Mikros lallten. Man muss aber ehrlich sagen so gute Stimmung war noch bei keinem Song vor oder nach uns aufgekommen.

               

Um aber dann wirklich mal etwas zu unternehmen fuhren wir am nächsten Tag in den Able Tasman National Park und konnten hier neben einem Hammer Ausblick auch ein paar Robben Guten Tag sagen.

 Weil Weihnachten aber immer näher und näher kam hieß das Kommando wieder ab in den Süden, auf zu unserer Air BNB Hütte.  (Auf dieser Website vermieten Leute ihre Wohnungen bzw Häuser gegen einen Geldbetrag). Da wir aber noch einen Tag Puffer hatten hieß es nochmal campen! Als wir jedoch an dem von uns erkorenen Zeltplatz ankamen war der schon mehr als voll, worauf wir beschlossen einfach mal noch weiter dem Kiesweg ins Nichts zu folgen. Als wir eigentlich schon wieder umkehren wollten kam uns plötzlich ein etwas älterer SUV entgegen in dem sich ein etwas älterer Herr und seine Frau plus ihren treuen Weg Begleiter Amy ( eine Hündin) befanden. Man muss uns wohl unsere Ratlosigkeit angesehen haben weswegen sie uns anboten bei ihnen auf dem Grundstück zu übernachten! Nach einer abenteuerlichen Fahrt entlang an einer kleinen Schlucht und durch einen Fluss! kamen wir am mehreren Hektar großen Grundstück der beiden an. Nach einer kurzen Einweisung zu den Tieren die hier rum springen können, gab er uns noch eine Hacke falls der ein oder andere mal groß muss. Auch wenn wir bis dort hin kaum glauben konnten was gerade passiert, ich meine wir haben mitten in der Wildniss gecampt, nahm der nette Mann uns noch mit zum Jagen. Da hier in Neuseeland jeder jagen gehen kann liefen wir ungefähr so 2 Minuten von unseren Zelten weg und als wir eine Gruppe Ziegen sahen dauerte es glaub keine Minute und schon hatten wir eine Ziege erlegt! Am nächsten Tag zeigte der Mann uns noch sein Grundstück und wie er mithilfe eines Flusses seinen Strom gewinnt, mitten in der Wildniss. Ein absolut einmaliges und unvergessliches Erlebniss und wieder einmal ein Beispiel wie nett die Menschen hier unten sind!

 

Am 23. Dezember erreichten wir dann Christchurch, mit ca 330.000 Einwohnern, die größte Stadt auf der Süd Insel Neuseelands.

Am 24. wollten wir dann eigentlich nur schnell einkaufen gehen bevor es dann in die Kirche und anschließend zum Essen gehen. Um aber alles noch zu toppen hatten wir einen Autounfall auf dem Weg zum Supermarkt... Fahrer war natürlich selbstverständlich ich, als ich vorschriftsmäßig rechts abbiegen wollte fuhr eine jüngere Neuseeländerin unabgebremst in unser 5 Mann beladenes Auto! Zum Glück wurde niemand verletzt, ausser die gute Astrid die wurde hinten rum mal soeben nen Meter kürzer gemacht. Nach ewigem Telefonaten mit Verischerung und Polizei steht unser Auto jetzt wieder bei uns im Hof und wird demnächst von der Versicherung der Neuseeländerin abgeholt und wieder repariert. Zum Glück zeigte sich die Fahrerin einsichtig und gab sofort zu dass es zu 100% ihr Fehler war, sodass wir uns um den finanziellen Aspekt eigentlich keine Sorgen machen müssen. Jedoch ist unser Auto erstmal nicht mehr einsatzbereit.....

 

Dann hieß es erst Recht für die meisten von uns erstmal in die Kirche ! Der Gottesdienst an sich ähnelt dem in Deutschland aufjedenfall, aber das ganze wirkt nicht so schön festlich und förmlich wie man sich das manchmal wünscht. Um unseren Tag zu krönen wollten wir dann noch hübsch Steak Essen gehen... tja nur dumm dass an heilig Abend alle Restaurants bereits geschlossen hatten. Manchmal hat man halt einfach kein Glück :). Als auch noch der Bürger King geschlossen hatte klingelten wir bei allen möglichen Fast Food Läden rum bis wir einen MC fanden der in 15 Minuten schließt. Nach einem Rennen von Ampel zu Ampel erreichten wir unser Ziel tatsächlich 5 Minuten vor Schluss und konnten doch noch mit einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht unseren heilig Abend genießen.

Das war jetzt erstmal genug was sonst noch passiert schreib ich dann in meinem nächsten Blogeintrag bis dahin noch schöne Feiertage und einen Guten Rutsch !

Maxi

Ab in den Süden

Dienstag, 12.12.2017

Servus,

einen Tag nach meinem letzten Blogeintrag machten sich Ferdi, Emily, Matt ( Volunteer aus Emily's Camp) und ich uns zu einem der Great Walks, das Tongariro Crossing, auf. Auch wenn das Wandern nicht des Maxi's Lust ist, hat uns der Tagestrip allen mega gut gefallen, da man einfach ein paar wunderschöne Ausblicke über den Vulkan und die Landschaft genießen konnte. Die folgenden 7 Tage waren Erholung pur( für Ferdi und mich zumindest), da unser Alltag hauptsächlich daraus bestand zu essen und zu fernsehen.

Schneller als uns eigentlich lieb war stand dann dee 9 Dezember vor der Tür, der nicht nur der Stichtag für unsere Weiterreise bedeutete, sondern auch dass Emily ihren 19 Geburtstag feierte. Nach einem festlichen Frühstück machten wir Drei uns dann auf nach Napier, um Emily's Geburtstagswunsch, einmal an ihrem Geburtstag im Meer zu baden, in die Tat um zu setzten. Nach einer langsamen 3-4 stündigen Fahrt, bei welcher wir so manchen LKW Fahrer in Wut und Verzweiflung versetzten,( an wem das wohl lag :) ) erreichten wir unser Ziel. Als Hafenstadt hat Napier auch einen leicht italienischen touch, was mir als alter Italien Urlauber natürlich wunderbar gefiel. Meiner Meinung nach ist Napier mit seiner schönen Promenade und seiner süßen kleinen Fußgängerzone, bisher die schönste Stadt hier in Neuseeland. Um dann den wirklichen schönen Geburtstag abzurunden gingen wir alle noch schick in einem Restaurant am Hafen essen, von wo aus wir ein paar Maori von einem Schiffdock in den Hafen springen sahen. Ganz im Backpacker Style verließen wir also unser nobles Restaurant, schmissen uns in Badeklamotten und sprangen erstmal in den dreckigen Hafen. 

Die folgenden 2 Nächte verbrachten wir auf einem Campingplatz, mit sanitären Einrichtungen, für umgerechnet 7€ die Nacht. Am 11.Dezemeber war es dann leider soweit und wir mussten Abschied von Emily nehmen, da die ihre Freundin in Auckland vom Flughafen abholte. Die letzten 2 Wochen hatten wir echt viel erlebt und einen mega Spaß gehabt, deswegen hoffen wir, dass wir uns bald wieder sehen, Neuseeland ist ja nicht so groß. Was uns prompt bestätigt wurde als wir unseren alten Weggefährten Paul in Napier im Warehouse trafen. Was ein Zufall würde man sagen, wenn das zum 1mal passiert wäre, aber wir haben ihn ja schon einmal zufällig vor ein paar Wochen im Subway sitzen sehen. Sollten wir ihm nochmal über den Weg laufen müssen wir aufjedenfall mal unser Auto nach einem GPS Tracker absuchen;).

Im Moment haben wir uns mit ein paar alten Freunden aus Tauranga getroffen mit denen wir die letzte Woche "gecampt" haben. Unsere Campingausrüstung Betrug jedoch bis vor kurzem nur ein 7€ Zelt. Jedoch kauften wir uns über die Tage immer mehr Ausrüstung wie, Geschirr, Luftmatratzen oder auch Regenplanen. So sind wir jetzt wirklich ausgerüstet für das richtige Campen. Die meisten Nächte verbringen wir auf extrem billigen und kostenlosen Campingplätzen, die zwar meist keine Duschen besitzen, jedoch sehr häufig einen Fluss. Da das Flusswasser hier so klar ist wird unsere Dusche in den letzten Tagen dadurch ersetzt.

Übermorgen packen es wir dann mit der Fähre auf die Südinsel, das heißt die Hälfte ist schon fast geschafft/vorbei. Meine Meinung schwankt immer sehr zwischen, " Waaas noch drei Monate" und         " Hmmm leider nur noch drei Monate", aber ich glaube ich wäre woanders zum jetzigen nirgends besser aufgehoben als hier in Neuseeland. Bis dahin Servus,

 

Maxi

Arbeitslose Alkoholiker

Sonntag, 03.12.2017

Hallo zusammen es gibt einiges zu beichten deswegen fang ich lieber schnell mal an.

Kaum zu glauben aber wir wurden tatsächlich gefeuert! Ja ich konnte es auch kaum glauben, da wir vor allem in der letzten Woche locker 4 Tage halbtags gearbeitet und das mit einem Tempo... So was hat Neuseeland noch nicht gesehen! Die Krone unser Kiwi Karriere war der letzte Samstag an dem unsere Arbeitszeit hauptsächlich aus Kiwi's werfen, natürlich nur auf andere Mitarbeiter, in Kiwi's schnitzen oder auch ein Auto aus Kiwi's bauen ,bestand. Ja das war dann wie wir völlig schockiert Montag morgen in aller Herrgotts Früh um halb 8 feststellen mussten unser letzter Arbeitstag.

So hatten wir noch eine mega entspannte und abwechslungsreiche Woche in Tauranga. Neben Surfen und angeln ( für mich das erste mal) halfen wir der hilflosen Emily bei der Autosuche. Unsere arbeitslose Woche gipfelte dann in Ferdis Geburtstag Fete die wir mit den Leuten aus dem Hostel und Emily feierten... na ja eigentlich feierten fast alle in Ferdis Geburtstag ausser Ferdi halt, der schloss sich um 11 in die Toilette und wurde eins mit dem wunderbar widerlichen Boden unserer Toilette.

Am Freitag musste unser Hostel dann Abschied nehmen von seinen liebsten und anständigsten Gästen. Mit einem fetten Verabscheidungskomitee machten sich Ferdi und ich mit Emily, die Freitags ihren neuen Wegbegleiter Hubert  ( einen Honda Odyssey) in die Arme nahm, auf nach Taupo. Hier besuchten wir, wie kann es auch anders sein, erstmal die Huka Falls, ein weiterer Wasserfall am Rande des Lake Taupo. Die folgende Nacht "genossen" wir dann auf einem Free Campingplatz. Mit unserer Experten Campingausrüstung, Emily mit einer einfachen Luftmatratze im Hubert und Ferdi und ich mit einem 12$ Zelt, das so ziemlich keinem Regentropfen stand hält. Als dann also das große Unwetter kam verzogen wir uns alle in den guten alten Hubert und hatten trotz schlechten Wetter einen mega witzigen Abend.

Samstags machten wir uns dann nach einem gemütlichen Bad in einem Hot Spring und einer Hetzjagd im dem neuseeländischen Obi ( wir bauen ein Bett in den Hubert) auf zu Emily's alter Wirkungsstätte dem Hillary  Outdoor Camp. Hier haben Ferdi und ich im Community Center ein mega geiles Zimmer und 2 eigene Toiletten und eine eigene Dusche bekommen. Was wir die nächsten Tage so treiben erfahrt ihr dann in meinem nächsten Blogeintrag is dahin schöne Woche euch,

Maxi

Das Übliche

Mittwoch, 22.11.2017

Servus da draußen,

ich weiß, ich weiß in letzter Zeit bin ich etwas faul geworden mit meinen Blogeinträgen, aber ich hoffe ihr verzeiht mir. Die Wahrheit ist dass wir halt immer noch in Tauranga sind XD, ziemlich langweilig ich weiß, aber einfach ein super Platz um Geld zu verdienen und ein paar Freizeitaktivitäten nachzugehen. So schlagen wir unsere Zeit mit Surfen und noch ein paar Wasser Fällen tot.

Die kommende Woche wird dann aber versprochen unsere Finale Woche hier in Tauranga. Wir werden Ferdis Geburtstag hier feiern, noch ein bisschen Geld verdienen und dann endlich wieder reisen. Bis zum nächsten mal also. ;)

Maxi

Kiwi's stinken

Mittwoch, 15.11.2017

Servus da draußen,

Tut mit leid, dass es nun schon über eine Woche seit unserem letzten Blogeintrag her ist, aber immerhin holt Ferdi das Heute nach. :)

Heute wage ich (Ferdi) mich mal ans Blog-schreiben. Erwartet aber keine rhetorischen Spitzenleistungen von mir und ich entschuldige mich jetzt schonmal für alle fehlenden Kommas.

Nach unserem Northland Trip sind wir wieder ins heimische Tauranga zurück gekommmen. Ich weiß, ich weiß schon wieder Tauranga? Ward ihr da nicht schon 4 Wochen? Ja und ja. Wir wollten erst im Northland arbeiten, jedoch gab es dort weder Arbeit noch freie Hostels. Deswegen entschieden Maxi und ich uns wieder in unsere neuseeländische Heimat zurückzukehren.
Mittlerweile arbeiten wir nichtmehr auf der Spargelplantage, sondern sind äußerst motivierte Kiwipflücker *hust*, *hust*. Die 10 Stunden Tage und der nervige Supervisor gehen uns ziemlich auf die Nerven.
Aufjedenfall verbringen Maxi und ich unsere Tage hauptsächlich mit arbeiten, Football spielen und gucken, Pizza essen und gelegentlich Pancakes zaubern. Diese Regelmäßigkeit ist ein willkomener Kontrast zum wilden "Travel-Leben".


Da nicht so viel zur Zeit passiert, beende ich den Blog an dieser Stelle. Wir melden uns dann wieder in der nächsten Reise.

See Ya.


Road Trip!!

Sonntag, 05.11.2017

Servus da draußen,

Da wir in den letzten Tagen so viel gemacht haben, gibt's heut eine ordentliche Ladung an Bildern. Seit meinem letzten Blogeintrag sind Ferdi und ich knapp 1000km in 5 Tagen gefahren und haben so den kompletten Norden und gleich noch einen Teil der Westküste bereist. Nachdem wir also Mangawhai verlassen haben ging es weiter Richtung Norden in das Örtchen Paihia. Hier verbrachten wir auch eine Nacht und aufgrund des schlechten Wetters hielt uns dort nicht viel, weswegen wir uns in die größte Stadt des Nordens, namens Kerikeri, aufmachten. Nach einer 2 stündigen erfolglosen Suche nach einem Hostelplatz, was uns echt schockierte, innerhalb der letzten Tage wurden alle Hostels dermaßen ausgebucht, dass man wirklich Glück haben muss ein freies Bett zu bekommen, beschlossen wir einfach weiter in Richtung Norden zu fahren.

Als erstes kamen wir am so genannten 90 miles beach an. Ein in Wirklichkeit zwar nur 64 Meilen langer Strand, auf welchem man mit dem Auto am Meer entlang fahren konnte.

Weiter ging die Reise zu einem absolut verrückten Naturphänomen, mitten in der grünen Landschaft des Northlands befindet sich eine kleine Wüste, in der Ferdi und ich erstmal Dünen surfen gingen.

Danach sehnten wir uns jedoch nach einer Dusche, da wir aber kein Hostel für diese Nacht hatten waren wir auf eine öffentliche Dusche angewiesen. Auf den Tipp unseres Boards Verleihers fuhren wir an einen abgelegenen Strand, an dem wir nicht nur eine eiskalte Duschen, sondern auch eine wunderschöne Bucht, vorfanden.

Jedoch hatten wir immer noch nicht genug, deswegen ging es noch an den nördlichsten Punkt Neuseelands, das Cape Reinga.

Den restlichen Abend verbrachten wir dann noch im McDonald's, bevor die erste Nacht im Auto anstand. An sich haben wir zwar ein paar Stunden die Augen zu bekommen jedoch müssen wir das nicht so oft wiederholen. XD

 

 Nach einem kurzen Frühstück hieß es dann wieder 7 Stunden Fahrt zu unserem nächsten Ziel Raglan. Mit Glück konnten wir uns dort noch 2 Betten sichern um eine ordentliche Mütze Schlaf nachzuholen. Am nächsten Tag hieß es dann für mich das erste mal surfen!! Für ungefähr 20€ konnten wir uns Boards und Neoprenanzüge ausleihen und dann ging der circa dreistündige Spaß los. Obwohl mir alle 10 Sekunden eine Welle ins Gesicht klatschte hatten wir echt viel Spaß und schafften es tatsächlich zu surfen.

 

Das war's dann erstmal mit unseren Aktivitäten bis bald,

 

Maxi

1. Kapitel geschafft

Mittwoch, 01.11.2017

Hey Ho,

ja wie es Ferdi heut auf den Punkt gebracht hat:" Das war's dann mit Tauranga, das 1.Kapitel ist vorbei...". Jetzt aber in Gedanken nochmal zurück zu unser alten Heimat.

Die erwähnte Halloween Party war eher so semi geil, das ganze glich eher einem Kinder Geburtstag, aber da sich die Manager so viel Mühe machten ließen wir das höflicher Weise über uns ergehen. Um 9 war die Party dann auch schon vorbei und dann ging der lustige Part des Abends los. Nach einer beachtlichen Gewinn Streak im Beer Pong ( 5 in a row), in der Ferdi und ich den Rest des Hostels das Grauen lehrten wurde unsere Party von den Night Mangern beendet... Na ja länger als 12 Uhr darf man hier wohl nicht feiern :/.

Den darauffolgenden Sonntag nahmen wir uns dann frei, sowie den Montag. Eine kurze Erklärung dazu, geplant war dass wir am Dienstag in die Astrid hüpfen und davon sausen. Das heißt Montag wäre unser letzter Tag in Tauranga gewesen, an dem wir noch einmal mit allen Football schauten und Pizza aßen. Jedoch bescherte uns ein kleines Missgeschick noch einen weiteren Tag bei Spargel und Co.. So gehyped von dem ganzen Football den wir ansahen warfen wir uns am Abend noch ein paar Bälle hin und her, bis sich mein geworfener Ball dann mal schnell entschied eine Klo Fensterscheibe zu zerstören... Das ganze sah dann so aus.

Zum Glück saß zum Zeitpunkt meines wirklich besten Wurfes, bis jetzt, keiner beim thronen, da wir beim Saubermachen eine 20 cm große Glasscheibe aus dem Klo ziehen mussten. Zwar hat mich der ganze Spaß 50$ gekostet ( zum Glück nicht mehr) aber jetzt herrscht wenigstens eine Public Viewing Stimmung beim nächsten großen Geschäft.

So blieben wir also noch einen weiteren Tag, damit ich meine Schulden begleichen konnte XD.  Jetzt ist unser Plan erstmal den komplett nördlichen Teil der Nord Insel abzuklappern. Zur Zeit befinden wir uns in einem super gemütlichen Hostel in Mangawhai, vor allem mit schnellem Internet. Wo wir die nächste Woche nun genau hinreißen wissen wir noch nicht, aber ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Alles in allem war es eine mega coole Zeit in Tauranga, in den letzten Wochen sind alle dort zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen gewachsen, was den Abschied schon erschwerte. So weit weg von zu Hause fühlt man sich an einem Ort mit den immer gleichen Personen , gleich viel sicherer, da es einfach wie ein 2tes zuhause wird. Und hier sehe ich auch den größten Minuspunkt in meiner noch jungen Backpacker Karriere, der immer herrschende Zwiespalt zwischen dem verlassen eines lieb gewonnenen Umfeldes, aber auch den Drang neue Sachen zu erleben, den eigentlichen Grund warum man ja hier ist. Ich bin aufejdenfall gespannt ob sich diese Einstellung im Verlaufe meiner Reise noch ändern wird. Aufjedenfall wünsch ich euch allen noch einen schönen Feiertag bis dann ,

 

Maxi

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